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Triest. Erst 2017 waren wir hier, aber die Stadt hat uns schon wieder angezogen. Auf dem Hinweg machten wir noch einen Stopp kurz vor Triest in Palmanova. Palmanova ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern. Sie wurde am Ende des 16. Jahrhunderts als Planstadt angelegt, und ihr typischer sternförmiger Grundriss hat sich bis heute erhalten.
Palmanova liegt etwas südlich von Udine, auf dem Weg von Udine nach Triest. Gegründet wurde Palmanova im Oktober 1593. Palmanova wurde als Festung mit einer inneren Stadt angelegt. Ziel war der Schutz der Stadt vor den Türken und vor allem auch als östliches Bollwerk vor den Toren von Venedig. Im 18ten Jahrhundert nutzten auch die Habsburger Palmanova als Festung. Bis Napoleon die ganze Gegend und auch Palmanova eroberte und Anfang des 19ten Jahrhunderts seinem Königreich Italien anschloss. Später ging alles an Österreich und heute ist es nun wieder Italien und (sehr) ruhige Kleinststadt mit einigen wenigen Touristen. Seit 2017 ist Palmanova UNESCO-Weltkulturerbe.
Oben lässt sich sehr gut die Struktur der Stadt erkennen mit der sternförmigen Anlage und dem gezackten äußeren Festungsbereich mit ehemaligem Wassergraben. In der Mitte liegt der zentrale Platz mit einigen kleinen Cafes und Restaurants.
Und hier nun einfach einige Bilder von Triest. Etwas mehr zur Stadt haben wir ja schon in unserem Beitrag 2017 erzählt.
Unten: Blick vom Hügel und der Kathedrale San Giusto.
Unten: Bayern ist überall! Daneben eine wunderbare Bibliothek und rechts in den beiden Bildern ein Cafe mit angeschlossenem Bücherladen. Wunderbar.
Unten: Nicht so schlimm, wie in Rom, aber auch hier gilt: Keine Strassenbauarbeiten ohne Entdeckung eines unterirdischen alten Bauwerks, das es zu erkunden gilt.
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Ciao, Triest! A la prossima volta!
Viel Spaß Ihr Lieben! 😎
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