Von Supervulkanen hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Der berühmte Yellowstone in den USA fällt einem sofort ein, es gibt aber auch noch einige andere. Ein kleinerer, aber immer noch und immer wieder lebendiger Supervulkan ist Santorini in Griechenland. Dorthin hat es uns in diesem August 2021 gezogen.

Wie immer, müsst ihr euch leider damit anfreunden nicht nur schöne Bilder serviert zu bekommen, sondern auch einen kleinen Exkurs in die Geschichte – und in diesem Fall auch in die Geologie – zu finden. Aber ihr mögt das ja, nicht wahr 🙂 ?
Fangen wir von vorne an.
Santorini hat aus Münchener Sicht den sehr angenehmen Aspekt des Direktfluges in 2 ½ Stunden aus München ohne Umsteigen nach Thira, direkt auf die Insel, direkt auf den Vulkan.
Wir fliegen immer gerne mit der Lufthansa, so auch dieses Mal. Der Flughafen auf Santorini ist winzig, aber gut ausgestattet und der von München aus bereits vorgebuchte Taxiservice zu unserem ersten Hotel in Oia klappt perfekt – und klimatisiert. Das ist wichtig, denn in diesen Wochen schmilzt Santorini, wie viele Mittelmeerorte in einer heftigen Hitzewelle dahin.
Es gibt auf Santorini zwei Hauptorte: Oia (gesprochen Ia) und Fira (Thira). Oia liegt ganz am Nordende der Insel und Fira etwa in der Mitte. Beide Orte liegen oben auf dem ca. 400 Meter hohen Abbruchhang des Vulkans und bieten wunderbare Blicke auf die Caldera, dem unter Wasser liegenden Mittelteil des Vulkans


Bilder oben: Oben: Panoramablick von Fira hinein in die Caldera; in der Mitte ist die Nea Kameni Insel zu sehen, das ehemalige Zentrum des Vulkans. Unten: Eine Karte von Santorini; hier ist sehr schön die runde Struktur des Vulkans zu sehen.
Nach der Fahrt vom Flughafen nach Oia kaum aus dem klimatisierten Taxi ausgestiegen, beginnen unsere Körper transpirierend mit der Aufgabe unsere Körpertemperaturen vor dem Hitze-Kollaps zu bewahren. (Das ist doch schön formuliert, nicht wahr? In klarem Deutsch: Es war heiß und wir haben geschwitzt, wie …-:)
Unser Standort in Oia ist das Elea Resort, etwa 300 Meter nördlich des Ortzentrums. Hier setzt unser erster santorinischer Lerneffekt ein. 300 Meter auf der Karte zuhause sind nichts. 300 Meter in drückender Hitze vom Resort einen Hang hinauf um ins Zentrum zu kommen – können wirklich hart sein 🙂 In den nächsten Tagen lernen wir ökonomisch damit umzugehen und unsere Wege einzuteilen!





Bilder vom Elea Resort
Der große Pool des Elea Resorts ist mehrmals täglich unsere Rettung. Und unser Appartement liegt direkt am Pool, 10 Schritte davon entfernt. Das ist unser Rettungsanker. Im Pool wird erfrischt, am Pool wird gefrühstückt, am Pool wird (im Schatten) gedöst, gelesen und erholt.
Noch am ersten Tag beginnen wir die die Entdeckung des Kerns von Oia und essen im Restaurant Roka wunderbar mit Blick auf die Caldera zu Abend.



Bilder aus Oia am Abend
Nur an dieser Stelle eine kurze Anmerkung zu den Preisen auf Santorini. Nichts gibt es hier umsonst. Und gar nicht typisch griechisch, wissen die Santoriner hervorragend um die vielfältigen Möglichkeiten der Preisgestaltung. Aber der Tourist der hierher kommt sollte das nicht zu krumm nehmen. Wann urlaubt man schon mal auf einem Vulkan. Allerdings, 2 kleine Aperol Spritz und ein geteiltes Stück Kuchen für 51€, das hatten wir selbst in München noch nicht 🙂
Sehr schnell lernen wir den Hitze-Urlaubstagesablauf. Noch zu aushaltbaren Temperaturen frühstücken, dann in den Pool und dann in den Tag starten.
Hier noch ein paar weitere Bilder von Oia.









































Manchmal liest man, Oia ist das schönste Dorf von Griechenland. Und wir können bestätigen, in Oia zu spazieren und Zeit zu verbringen ist etwas Besonderes. Nur rund 1000 Einwohner leben hier, es ist also ein kleiner Ort, aber die besondere Gestaltung der Häuser, die weißen und blauen Farben überall, die engen Gassen, Treppen rauf und runter, überall fantastische Blicke aufs Meer und auf die Caldera, die vielen kleinen Kirchen, die vielen Restaurants, Cafés und Bars, einfach alles! Das hat etwas! Es war eine absolut gute Idee hierher zu kommen.
Seid ihr nun schon bereit für etwas Geschichte und Geologie? Ihr müsst! 🙂
Danach geht es dann auch weiter mit Bildern und Geschichten von Oia, Fira (unserem zweiten Standort auf Santorini) und weiteren Orten im Süden der Insel.
Also: Geschichte, Geografie und Geologie!
(Manche kurzen Passagen habe ich aus Wikipedia entnommen und angepasst; Links kommen ganz am Ende)
Santorini liegt knapp 120km nördlich von Kreta, es zählt zu den südlichen Kykladeninseln.
Schon die Karte (siehe auch das Bild oben) zeigt auf einen Blick die Grundstruktur des Vulkans. Die ringförmig angeordneten Inseln Thira, Thirasia und Aspronisi bilden den Rand der vom Meer gefluteten Caldera in deren Zentrum die Inseln Palea Kameni und Nea Kameni liegen. Der gesamte Archipel hat einen Durchmesser von etwa 16 km. Die Gesamtfläche beträgt rund 92,5 km².
In der Caldera reicht die Wassertiefe bis zu 400m hinab! Der Höhenunterschied zwischen der Hangoberkante (dort, wo auch Oia und Fira liegen) und dem Calderaboden ist bis zu 700m und mehr. Das verdeutlicht die vertikale Dimension dieser vulkanischen Struktur.
Ganz Santorini besteht natürlich aus vulkanischen Material. Dementsprechend ist das Material, Bimsstein oder Lava, auch der vorherrschende Baustoff auf der Insel. Weiß, grau oder blau angemalt sieht das alles sehr malerisch aus.
Aber wie ist nun dieser Vulkan entstanden?
Im Pliozän vor etwa drei Millionen Jahren verursachten tektonische Verschiebungen den Einbruch und die Überflutung des gesamten Kykladen-Massivs. Am Südrand davon führte dieVerschiebung der Afrikanischen Platte unter die Ägäische Platte zum Aufschmelzen des Krustenmaterials und zur Bildung eines vulkanischen Inselbogens. Der Santorini-Archipel liegt im zentralen Bereich dieses sogenannten Kykladenbogens.
Die darauf folgende weitere vulkanische Tätigkeit setzte dann vor etwa 1,6 Millionen Jahren bis 600.000 Jahren ein. Ein Eruptionszentrum südwestlich des Kykladen-Massivs bildete eine neue Insel, die bestehende wurde teilweise überdeckt. Vor 500.000 Jahren entstand im Norden von Thira ein weiterer Vulkan, während durch weitere Aktivitäten im Süden die vulkanischen und die nicht-vulkanischen Inseln vereinigt wurden. Zwei gewaltige Eruptionen vor 200.000 und 180.000 Jahren förderten eine bis zu 70 m mächtige Bimssteinschicht und überlagerten die bisherigen Vulkane. Aufgrund der Entleerung der Magmakammer kam es dann zu einem vulkanotektonischen Einbruch und zur Bildung der ersten Caldera. Die Magmablase unter dem Zentrum des Vulkans ist nach der Entleerung quasi in sich zusammengefallen und vom Meer überschwemmt worden.
Die Gestalt des Santorini-Archipels veränderte sich mehrfach. Kräftigen Eruptionen folgte viermal die Bildung und Umbildung einer Caldera. Die heutige Caldera entstand in dieser Form vor etwa 3600 Jahren, verursacht durch die sog. Minoische Eruption. In deren Folgezeit setzten nahe dem Zentrum der Caldera unterseeische Eruptionen mit Lavaausflüssen ein und bauten in mehreren Phasen während der vergangenen 2200 Jahre den Kameni-Vulkan mit den gleichnamigen Inseln vom Caldera-Grund in rund 500 m Meerestiefe auf.
Mit drei Ausbrüchen im 20. Jahrhundert ist der Kameni-Vulkan übrigens der aktivste Vulkan (neben Nisyros) im östlichen Mittelmeer!
In der griechischen und vor allem auch der ägyptischen Geschichtsschreibung ist die Geschichte von Santorini in den letzten 4000 Jahren gut verfolgbar. Und auch geologisch konnten die Spuren über große Regionen hinweg verfolgt und nachgewiesen werden.
Und auch in unserer Neuzeit ist der Vulkan in Bewegung!
Seit dem 9. Januar 2011 begann mit Schwarmbeben und einer Aufwölbung der Insel eine neue Phase des Vulkanismus auf Santorini. Eine Gruppe von Forschern errichtete seit 2006 ein Netz aus zehn Seismographen und rund 20 GPS-Stationen. Nach Berechnungen des Teams ist das Eindringen einer Magmamasse von etwa 14 Millionen m³ unterhalb von Santorini die Ursache der Aufwölbung um bis zu 10 cm und der seismischen Tätigkeit. Stationen auf gegenüberliegenden Seiten der Caldera entfernten sich zudem um 14 cm voneinander. Ob und wann tatsächlich ein neuer Vulkanausbruch stattfinden wird, ist unklar; jedoch halten manche Wissenschaftler eine Eruption in den nächsten Jahren für nicht völlig unwahrscheinlich. Beobachtungen an ähnlichen Kalderen weltweit zeigen allerdings, dass solche Phasen von Hebungen und Senkungen und selbst das Eindringen eines Magmakörpers nicht automatisch zeitnahe Vulkanausbrüche zur Folge haben müssen. Der nächste Ausbruch kann also in Jahren oder aber auch in Jahrzehnten stattfinden.
Zur Minoischen Geschichte (vor rund 3500 Jahren)
Im Jahr 1867 wurden auf Santorini erstmals Ruinen aus minoischer Zeit gefunden. Die Mauerreste wurden damals als Bauernhäuser gedeutet, die zu einem bescheidenen minoischen Außenposten gehörten.
Genau einhundert Jahre später grub der griechische Archäologe Spyridon Marinatos bei Akrotiri und fand unter meterdicken Ascheschichten eine nahezu perfekt erhaltene bronzezeitliche Stadt mit Überresten von Gebäuden, Straßen und Plätzen!
Die ersten Spuren von Besiedlung stammen aus dem 5. Jahrtausend v. Chr., der Jungsteinzeit. Im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. wurde Thera zu einem der bedeutendsten Häfen der Ägäis. Objekte aus Zypern, Syrien und Ägypten lassen auf ein weites Handelsnetz schließen. Den hohen Grad der Zivilisation bezeugen die an eine Kanalisation angeschlossenen Baderäume, die vielfältigen Handwerke und nicht zuletzt die faszinierenden 3500 Jahre alten Fresken. Um bzw. kurz vor 1500 v. Chr. scheint die Epoche des blühenden minoischen Hafens auf Thera aber beendet.
Der Grund für das Verschwinden der minoischen Kultur könnten indirekte Folgen des Vulkanausbruchs von 1613 v. Chr. gewesen sein, welche die minoische Kultur stark in Mitleidenschaft zogen: Es wird spekuliert, dass der Vulkan einen Tsunami ausgelöst habe, dessen bis zu 12 m hohe Wellen Kretas Häfen im Norden sowie einen Teil der Schiffsflotte (Handelsschiffe und Fischerboote) zerstört haben könnte. Mittlerweile wurden Spuren der Flutwellen in einigen Orten an der Nordostküste Kretas identifiziert. So in Pseira, Palaikastro und Papadiokambos.
Die These, dass der Ausbruch des Vulkans der Ursprung von Platons Erzählung über den Untergang von Atlantis sei, gehört zu den vielfältigen Lokalisierungshypothesen zu Atlantis. Ist letztlich aber nur eine unbewiesen These.
Bis zum Ende der Perserkriege im Jahre 478 v. Chr. blieb Thera danach ein unabhängiger Staat des antiken Griechenlands. Nach Herodot existierten sieben Städte auf der Insel, die nach einer siebenjährigen Dürre Kolonisten unter anderem nach Nordafrika schickte. Diese gründeten dort das einst so mächtige Kyrene, das im Peloponnesischen Krieg auf Seiten der Spartaner stand. Nach Beendigung der Perserkriege regierte Athen auch über Thera. Von den folgenden wechselvollen Jahren blieb auch Santorini nicht verschont. Nach der Aufteilung des Reiches Alexanders des Großen geriet Thera in den Einflussbereich der Ptolemäer. Die Insel wurde zum Flottenstützpunkt, die Kapitäne und Offiziere errichteten luxuriöse Häuser in der Hauptsiedlung Alt-Thera.
Wie ganz Griechenland fiel auch Thera im Jahre 146 v. Chr. für einige Jahrhunderte unter römische Herrschaft. Die Insel hatte in der römischen Provinz Asia beträchtlichen Einfluss, es gab umfangreiche öffentliche Bauten in Alt-Thera und Beamte aus Santorin besetzten hohe Positionen, darunter zweimal das Amt des Provinzialoberpriesters.
Auch nach den Römern wechselte Santorini noch mehrfach den Besitzer. Es kamen und gingen die Venezianer und die Osmanen, ja und irgendwann wurde alles griechisch.
Santorini war nie eine fruchtbare reiche Insel. Der Boden gibt einfach nicht viel her. Aber eine große Rolle spielt auf Santorini schon seit Jahrtausenden der Weinbau. Eine Besonderheit findet man hier: Um die Weinstöcke auf dem vulkanischen Bimssteinboden vor Austrocknung zu schützen, werden sie nicht in die Höhe gezogen, sondern am Boden in kleinen Mulden zu runden Kränzen zusammengeflochten.
Als Besonderheit der Insel Santorini gilt auch, dass es hier keine Bäume gab. Deshalb werden die auf anderen Inseln vorkommenden Dachkonstruktionen durch Tonnengewölbe ersetzt. Sie sind aus dem leichten Bimsstein der Insel gefertigt, verbunden durch Santorinerde. Außerdem ist die Anordnung der Bauten in den Siedlungen an die spezifischen Geländestrukturen Santorins angepasst: Am Caldera-Rand erstrecken sich die Häuser entlang der Höhenlinien, mit vielen Treppen.
So, das war nun wirklich viel Geschichte und Geologie. Kompliment! Ihr wart sehr geduldig 🙂
Zurück zu unserer Reise.
Furchtlos wie wir sind, haben wir uns an einem Tag vom Resort aus einen Quad ausgeliehen und sind damit in den Süden der Insel gefahren. Trotz der Hitze. Teils empfanden wir den Fahrtwind wie einen heißen Föhn in 10 Zentimeter Abstand auf voller Stufe. Es war wirklich schier unerträglich.
Aber als Tourist hat man einen Erkundungs-Auftrag, drücken gilt also nicht 🙂 .
An Fira vorbei sind wir zuerst nach Masaria und dann weiter nach Pyrgos gefahren. Masaria ist nicht berauschend, aber nett. Pyrgos dagegen ist ein wirklich sehr schöner Ort. Im Restaurant Cava Alta fanden wir dort auch einen kühlen Ort der Erholung und Erfrischung. Sehr empfehlenswert. Und nach der Rückkehr galt unsere vollkommene Aufmerksamkeit bis zum Abendessen nur unserem Pool!
Hier die Bilder von Pyrgos.











Wir haben in Oia übrigens stets sehr gut gegessen in schönen Restaurants mit wunderbaren Aussichten. Wen es interessiert: Das Roka, das Lotza und das Floga können wir sehr empfehlen.
Nach 5 Tagen und Nächten wechselten wir dann unsere Unterkunft von Oia nach Fira, dem Hauptort auf Santorini. Unser Standort dort war das fantastische Panorama Studios Hotel. Sehr empfehlenswert!
Mittendrin im Dorfkern und im Leben, sehr angenehm, tolle Balkons und Terrassen mit wirklich unglaublichen Aussichten. Hier würden wir jederzeit sofort wieder hinkommen! Vielleicht zu einer anderen Jahreszeit, aber sonst… sehr gerne.
Unser Zimmer war nicht sehr groß, aber der Ausblick vom Balkon war dafür umso grandioser!! In dieser Terrassenlandschaft der Häuser gibt es sogar einen relativ großen Hotel-Pool mit einer Poolbar.
Eine Vielzahl von Restaurants, Cafés und Bars liegt nur Fußsekunden und -minuten vom Hotel. Und unzählige Shops. Wir fragen uns, wovon diese Shops alle leben, ob die Touristen tatsächlich so viel Schmuck und Souvenirs kaufen. Aber es muss wohl so sein, sonst gäbe es diese Shops doch wohl nicht.
Am zweiten Tag in Fira fahren wir mit der Cable Car vom Dorfkern hinunter zum Old Port von Fira. Es gibt dort nicht sehr viel zu sehen, aber es ist ein netter Ausflug. Viele Passagiere der Kreuzfahrtschiffe landen hier an und fahren dann mit der Cable Car hinauf in die Stadt. Es gab übrigens keinen Tag ohne Kreuzfahrtschiff in der Bucht. Die Schiffe kommen früh morgens an und fahren abends wieder ab. Von morgens bis abends kann man den Pendelbetrieb zu und von den Schiffen beobachten, mit dem die Passagiere zu ihren Besichtigungstouren auf die Insel und wieder zurück auf die Schiffe kommen.
Unten: Bilder von Fira; vom Old Port, vom Fussweg hinunter zum Meer, vom den Häuser, die wie angeklebt an den Hang wirken.












































Falls ihr einmal nach Fira kommen solltet, hier die Restaurants, die uns besonders gut gefallen haben. Das Naoussa, das einzige griechische Restaurant, in dem wir auf Santorini waren. Dafür waren wir hier zweimal. Das Essen war super, die Preise sogar absolut ok und die Stimmung bestens. Inklusive griechischem Tellerwerfen durch das Personal.
Das Argo können wir auch sehr empfehlen. Nur 3 Minuten von unserem Hotel entfernt. Tolle Aussicht, sehr gutes Essen, sehr angenehmer Service. Wir hatten hier einen wunderbaren Abend.
Und noch ein Restaurant hat uns sehr gut gefallen, das Character, ein italienisches Restaurant, einige Minuten nördlich des Panorama Hotels. Da wir italienische Küche gut beurteilen können, hat uns die Pasta besonders beeindruckt. Sie war tatsächlich al dente! Das haben wir in vielen anderen „authentischen“ italienischen Restaurants in der Welt schon ganz anders erlebt.
Auch von Fira aus machten wir uns auf einen Tag den Süden der Insel zu erkunden. Nach der Hitzeerfahrung auf dem Quad von Oia aus, haben wir gelernt und haben uns diesmal ein kleines Auto mit Klimaanlage gemietet.
Im kühlen Auto konnten wir uns von der Hitze erholen auf den kurzen Passagen zwischen den Orten.
Imerovigli war unsere erste Station an diesem Tag. Imerovigli liegt nur wenige Minuten nördlich, Richtung Oia von Fira aus. Auch hier gibt es viele Häuser in den Abhang gebaut. Es ist einfach fantastisch anzuschauen.


Zweite Station war Akrotiri. Von Akrotiri überblickt man wunderbar die Insel aus südlicher Richtung.

Danach wollten wir auch noch einige der Strände von Santorini sehen. Die Red Beach, die Perissa Beach und die Kamari Beach. Da wir nun mal keine Beach-Fans sind, sind diese Besuche eher der Neugier geschuldet, aber wir müssen zugeben es war interessant auch diese Seite von Santorini zu sehen.
In Kamari Beach haben wir in der Amelia Taverna sehr gut gegessen und leider Jutta’s Biergarten nur im Vorbeifahren kurz gesehen. Zu mehr konnten wir uns Dank der unglaublichen Hitze beim besten Willen nicht aufraffen.






Zum Schluss noch ein kurzes Fazit unserer Reise nach Santorini.
Wir hatten keine riesigen Erwartungen, als wir diese Reise buchten. Wir beide wollten einfach etwas ausruhen, etwas anderes sehen, einmal wieder andere Luft schnuppern und eine gute Zeit haben.
Davon ausgehend hat uns Santorini wirklich sehr positiv überrascht. Wir hatten eine sehr gute Zeit hier. Beim nächsten Mal würden wir sicher nicht im August hierher kommen, die Hitze war unserem Erkundungsdrang nicht förderlich. Und beim nächsten Mal würden wir dann sicher auch die kleinen Museen besuchen, die es hier gibt und vielleicht mal an der Oberkante des Hanges entlang wandern und von dort die Caldera und die Insel zu Fuß bewundern.
Es gib also noch etwas zu entdecken für uns auf Santorini.
Mal sehen, vielleicht beim nächsten Mal!
Hier noch ein kleines Potpourri zum Abschied von Santorini




























Bin durch Zufall auf diesen Beitrag gekommen. War selber schon dort und kann vieles nur bestätigen. Wenn du Lust hast, hier mein Link
Wir sind seit Jahren Griechenland – Fans und versuchen so oft es möglich nach Griechenland zu reisen. Dieses und letztes Jahr war es schwierig durch die allen uns bekannten Gründen.
Wir haben damals ein Hotel gehabt in Kamari weil wir schon Beach Liebhaber sind, heißt aber nicht, dass wir uns die Insel nicht angeschaut haben.
Santorini ist einzigartig und mit Kreta, Rhodos , Korfu oder Kos nicht zu vergleichen. Für mich und fürs Auge die schönste griechische Insel. Als Badeinsel vielleicht nicht ganz so geeignet wie Rhodos oder Kreta.
Fazit: wundeschön und wie du geschrieben hast, nicht unbedingt im Hochsommer hinreisen
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