Thailand 2025 – Bangkok, Krabi, Phuket – von der 20-Millionen-Stadt bis zum Beach Paradise

Im Jahr 2019 waren wir zum ersten Mal in Thailand. Damals haben wir uns den Norden angesehen – über Bangkok ging es damals nach Ayuthaya und dann mit dem Zug hoch nach Chiang Mai. Dieses Mal, im November 2025, haben wir uns den Süden vorgenommen – Startpunkt wieder Bangkok, dann nach Krabi und Phuket. Sehr verschiedene Welten, verglichen mit dem Norden von Thailand. Zuerst die immer wieder spannende 20-Millionen-Metropole Bangkok und danach die Paradise für Strand- und Wasserurlauber, Krabi und Phuket.

Mittwoch 29. Oktober  Um 13:25 Uhr fliegen wir mit einem Airbus A350-900 der Thai Airways von München nach Bangkok. Der Flug ist non-stop in 10 Std 10 Min in Bangkok. Wo immer es geht versuchen wir Umsteigen zu vermeiden. Lieber in einem langen Stück. Das ist deutlich weniger anstrengend. Das Flugzeug war randvoll, es war ein ruhiger Flug.

Am Donnerstag den 30. Oktober morgens kurz nach 6 Uhr landen wir auf dem Bangkok Suvarnabhumi Airport. Der Flughafen war relativ leer, demzufolge hatten wir einen schnellen Weg durch Zoll und Immigration, ohne Wartezeiten. Mit dem Taxi ging es dann für 700BHT (rund 18 €) zum Chatrium Riverside Hotel am Chao Phraya, mitten in Bangkok. Das Chatrium ist eines der schönsten Hotels in Bangkok und durch die Lage am Fluss und mit einem eigenen Boots-Shuttle zur nächsten größeren Express-Shuttle-Station ist es extrem gut zu allen wichtigen Locations in Bangkok angebunden. Wir haben eine Junior Suite mit Blick auf den Fluss gebucht und sind hier bestens aufgehoben. Unser Zimmer ist natürlich um diese frühe Zeit am Morgen noch nicht fertig, deshalb gönnen wir uns ein ausgiebiges langes Frühstück im Hotelrestaurant.

Die Temperatur in Bangkok liegt wie erwartet knapp unter 30 Grad, und die Luftfeuchtigkeit ist wie immer hier hoch. Wir kennen das noch von unserem letzten Besuch hier. An die Wechsel von drinnen nach draußen müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Bei jedem Verlassen des Hotels trifft man erst einmal auf eine schwüle Hitzewand.

Oben: Die ersten Eindrücke

Wer schon einmal eine thailändische Fussmassage bekommen hat, weiß wie gut das tut. Wir kennen das noch sehr gut aus unserem ersten Besuch hier 2019. Deshalb war unser erster Weg gleich nach dem Bezug des Zimmers der Weg zum Massagestudio, um für später einen Termin zu buchen.

Danach ging es zum Chatrium Pier am Hotel. Von dort fährt das Hotel Shuttle Boot zum Sathorn Pier. Wir sind zurück, Chao Phraya! Und weil es gerade so schön ist auf dem Fluss, fahren wir noch eine Station weiter zum ICONSIAM Center, einem der gewaltigen Shopping Paläste in Bangkok.

Das ICONSIAM ist wirklich unglaublich. So etwas habe ich in Deutschland noch nicht gesehen. Und das Publikum ist weitgehend thailändisch! Natürlich gibt es auch viele Touristen hier, aber der Kern sind Einheimische. Was uns bei der Art des Angebots und den Preisen hier durchaus überrascht. Es gibt eben auch hier in Bangkok sehr viele gut verdienende Thais. Die Preise sind tatsächlich für edlere Produkte eher leicht höher als in Deutschland. Edith wollte zum Beispiel ein bestimmtes Parfüm von Tom Ford, das bei uns in München rund 250€ kostet, hier kostet es etwa 270€ umgerechnet.

Oben: So sahen früher die Märkte aus. Und natürlich gibt es solche Märkte immer noch. Aber wie lange noch? Und dann wohl vorzugsweise für nostalgische Touristen.

Um 15 Uhr waren wir aus dem Konsumtempel zurück und sind dann sofort zu unserer Fussmassage. Himmlisch…. 

Und danach zu einem kleinen Restaurant gleich neben unserem Hotel. Das Essen war sehr gut. Aber wir hatten fast vergessen: Spicy bedeutet hier in Bangkok auch wirklich spicy!! Daran erinnert sich unser Mund die ganze Nacht 🙂 Auch das Schlummerbier auf einer der Hotelterrassen hilft hier nicht mehr.

Todmüde geht es dann ins Bett, es war eine lange Nacht und ein langer Tag…. 6 Stunden Zeitverschiebung inklusive.

Freitag, 31. Oktober

5 volle Tage in Bangkok liegen vor uns. Wir sind gut ausgeschlafen, spüren die Zeitverschiebung kaum und freuen uns auf Bangkok. Da wir die Stadt schon etwas kennen von unserem Besuch 2019, sehen wir den nächsten Tagen ohne Sightseeing-Stress entgegen. Damals waren wir im Leboa Hotel, diesmal sind wir im Chatrium Riverside. Beide Hotels liegen sehr günstig und die meisten Trips werden wir, so wie damals, mit dem Boot oder mit dem Taxi angehen. Tim Tok gibt es natürlich auch, aber die Erfahrung hat uns schon damals gezeigt, dass die Taxis meist die günstigere und klimatisierte, oft bessere Wahl sind.

Für Leser, die noch nicht in Bangkok waren, oder vorhaben hierher zu kommen, hier eine kompakte Liste mit ein paar wenigen Fakten über Bangkok:

  • Hauptstadt Thailands (Thailand = knapp 70 Mio Einwohner)
  • Ca. 10–11 Mio. offizielle Einwohner im Stadtkern, ca. 20 Mio+ inoffiziell; Metropolregion deutlich mehr
  • Name auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon
  • Liegt am Fluss Chao Phraya, nahe dem Golf von Thailand
  • Tropisches Klima: trocken (Nov–Feb), heiß (Mär–Mai), Regenzeit (Jun–Okt)
  • Wichtige internationale Flughäfen: Suvarnabhumi (BKK), Don Mueang (DMK)
  • Hauptverkehrsmittel in der Stadt: BTS Skytrain, MRT, Boote, Taxis, Tuk-Tuks
  • Berühmt für die Staus und intensivsten Verkehr
  • Top-Sehenswürdigkeiten: Großer Palast, Wat Arun, Wat Pho
  • Bekannt für Streetfood, Nachtmärkte, Rooftop-Bars
  • Wirtschaftliches Zentrum des Landes (Finanzen, Tourismus, IT)

Bangkok wurde 1782 von König Rama I als Hauptstadt Thailands gegründet (Beginn der Chakri-Dynastie). Es entstand aus einem kleinen Handelsposten am Chao-Phraya-Fluss. Ab dem 19.Jahrhundert wurde Bangkok immer wieder modernisiert unter Rama IV und Rama V (Straßen, Verwaltung, Öffnung nach außen). Und im 20. Jahrhundert dann ist Bangkok sehr stark gewachsen zur heutigen Millionenmetropole und einem Zentrum der Industrialisierung für ganz Thailand.

Nur mal zum Vergleich: Die Metropole Bangkok hat in etwa so viele Einwohner wie Bayern und Österreich zusammen. Eine einzige Stadt.

Das hoteleigene Shuttleboot ist ein großes Plus der Anbindung des Chatrium Hotels. Wir nutzen es praktisch jeden Tag. Es fährt jede halbe Stunde, kostet nichts, ist nicht überfüllt und legt am Hotel ab und wieder an. An diesem Freitag nutzten wir das Shuttle Boot und danach dem Express Boat Service zum Flower Market, Haltestelle N7. Den Flower Market kennen wir noch von unserem Besuch 2019. Leider wird hier gerade groß umgebaut und vom alten Charme ist bis auf weiteres nichts mehr zu sehen.

Von dort gelangen wir bequem zu Fuss zum Wat Pho, dem Wat mit dem berühmten liegenden Buddha.

Oben: Im Wat Pho

Der Wat Pho ist einer der bedeutendsten und eindrucksvollsten Tempel Bangkoks. Offiziell heisst der Tempel Wat Phra Chetuphon Vimolmangklararm. Er liegt direkt neben dem großen Palast, sehr zentral in Bangkok. Der berühmte liegende Buddha, der Mittelpunkt des Tempels, ist 46 m lang und rund 15 m hoch. Er ist vollständig mit Blattgold überzogen und eine der berühmtesten Buddha-Statuen von ganz Thailand. Die gesamte Tempelanlage hat ein Fläche von mehr als 80.000 qm und beherbergt über 1.000 Buddha-Statuen.

Wat Pho hat seinen Ursprung im 16. Jahrhundert, in der Ayutthaya-Zeit und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach restauriert und ausgebaut. Es ist immer gut, hier im Tempel spazieren zu gehen.

Nach dem Tempel ist eine kleine Erholung angesagt. Es ist heiß und ein kühler Drink in einem Cafe an der Strasse erfrischt. Es ist Zufall, aber wir haben in diesem kleinen Cafe zugleich den besten Mango Sticky Rice der ganzen Reise bekommen. Mango Sticky Rice ist für uns ein absolutes Suchtdessert :-). Wir müssen zuhause unbedingt lernen, wie man ihn macht. Es soll nicht so einfach sein, wie es aussieht.

Für das Abendessen hat Edith ein ganz besonderes Restaurant aufgetan: Das Restaurant Harmonique. Sehr süß, irgendwie putzig, gutes Essen, gute Drinks… und sehr romantisch. Allerdings, total versteckt. Der Taxifahrer hatte Mühe mit der Adresse, trotz Google Maps. Aber, wenn ihr mal hierher nach Bangkok kommt und etwas besonderes erleben wollt, wir können es empfehlen.

Oben: Im Restaurant Harmonique

Samstag 1.November, Allerheiligen

Ein geruhsamer Tag, auch hier in Bangkok. So dachten wir 🙂 Bereits beim Frühstück im Chatrium Hotel waren wir umringt von den Kandidatinnen zur Wahl der Miss Universe 2025 und ihrem Gefolge und Fotografen und Journalisten. Aber dazu kommen wir später.

Unser Ziel heute war für unseren Enkelsohn Moritz thailändische Pokemon Karten zu besorgen. Er ist begeisterter Pokemon Sammler und thailändische Karten werden bestimmt ein besonderer Hingucker in seiner Sammlung. Edith hat herausgefunden wo es solche Karten gibt. Es gibt sie nämlich nicht überall. Auf dem Stadtplan sah es nicht allzuweit aus bis zum Sammler-Shop. Aber das war ein Irrtum. Wir waren über eine Stunde unterwegs zum Shop, im Stop and Go Verkehr, und wieder über eine Stunde zurück. Aber das Shop hat dann alle Erwartungen erfüllt. Und wenn man schon den Weg hierher kommt, dann soll es sich auch lohnen, also haben wir kräftig eingekauft 🙂 Das Shop heißt Jakarade, falls es mal jemanden hierher zieht.

Und nach einem anstrengenden Shopping-Tag braucht man ein gutes Abendessen, dazu sind wir ins Nava Restaurant, unweit unseres Hotels, gezogen. Sehr schön, Blick auf den Fluss, gute Drinks und gutes Essen. Empfehlenswert.

Sonntag 2. November

Der Chao Phraya ist die Lebensader von Bangkok. Er prägt die Stadt seit Urzeiten. Er ist der Hauptfluss von Zentralthailand, obwohl er nur 372 km lang ist vom Norden bis in den Golf von Thailand. Er ist schlicht das Zentrum von Bangkok, der Stadt in Thailand. Auf seinem kurzen Weg zum Meer durchfliesst er auch die bekannten Städte Ayutthaya und Nonthaburi, aber erst in Bangkok wird er zu einer breiten schiffbaren Wasserstrasse. Seine Wassertiefe beträgt hier in Bangkok bis zu 20 Meter. Das reicht auch für große Transportschiffe, wie man sie täglich auf dem Fluss vorbeiziehen sieht. Viele der großen Transportschiffe scheinen Schüttgut zu transportieren und werden von einem Lastenschlepper vorne und einem hinten auf dem Fluss manövriert.

Mittags sind wir zu einer gebuchten Fluss-Tour aufgebrochen. Den alten Chao Phraya Nebenarm rauf und wieder zurück zum Hauptarm. Leider hat es leicht genieselt, aber es war sehenswert. Die Bilder seht ihr unten.

In unserem Hotel war den ganzen Tag die Hölle los wegen der bevorstehenden Miss Universe Wahl. Im Foyer überall stehen die verschiedenen Misses und werden gefilmt, fotografiert, interviewt. Manche der Damen sehen sehr künstlich aus, aber andere sind wirklich nett und wenn man sich kurz mit ihnen unterhält auch sehr sympathisch.

Zum Abendessen waren wir im Restaurant Kurissara, nicht weit vom Hotel. Es hat sehr gute Thai Küche, sehr empfehlenswert!

Oben: Unsere Flussfahrt auf dem Chao Phraya

Oben: Einige weitere Bilder vom Fluss. Die weniger romantischen Flecken am Ufer.

Und hier noch einige Bilder von einem der Märkte. Essen ist in Bangkok extrem wichtig. leider merke ich das auch an meinem Körpergewicht 🙂 Die Märkte sind voller leckerer Sachen. Seafood, Gewürze, Gemüse, Fleisch. Und alles sieht sehr appetitlich aus!

Oben: Bilder von einem der vielen Märkte in Bangkok.

Montag 3. November

Morgens beim Frühstück war wieder alles voll mit Misses. Bereits im Aufzug haben wir die ersten getroffen. Ich weiß nicht recht, ob sie mir leid tun, oder ob ich sie bewundern soll. Es wäre interessant mehr über die einzelnen Miss xy zu erfahren. Miss Bangladesh ist uns besonders aufgefallen, weil unser Haus und Hof Elektriker in München aus Bangladesh kommt.

Oben: Ein Auszug der 122 Misses für die Wahl zur Miss Universe 2025 hier in Thailand. Das Chatrium Hotel war einer der Austragungsorte für die Präsentationen vor der eigentlichen Wahl später im November. Hier im Bild Edith mit der Miss Bangladesh.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Shuttle Boat zur Haltestelle N12 und dann mit einem Taxi zur Khao San Road. Einer der bekannten Turistenecken von Bangkok. Es ist noch sehr ruhig am Vormittag und genau so, wie man sich Top-Touristenviertel vorstellt. Shops, Stände, Restaurants, Musikkneipen, alles voll davon.

Gleich um die Ecke ist ein kleiner Wat. Hier ist es schön ruhig. Kein Mensch will hierher. Der Wat ist nicht so bekannt und damit nicht auf der Checkliste der meisten Touristen. Unser nächster Wat dagegen sehr. Der Wat Pho. Hier ist immer Betrieb. Siehe auch weiter oben. Wir waren 2019 schon hier und wollen nochmals ein wenig durch das Gelände schlendern.

Zum Abendessen fahren wir später mit dem Hotel Shuttle Boat zur Station Sathorn und gehen zu Fuß in die Nähe des Marriott Hotels ins Restaurant Suzy. Es regnet abends in Strömen. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter des Restaurants begleitet uns nach dem Essen tatsächlich mit einem großen Regenschirm 100 Meter zum Taxi. Er hat es von sich aus angeboten. Das erlebt man nicht überall.

Und am Abend haben wir tatsächlich ‚unsere‘ Miss Bangladesh in der Bar im 36ten Stock wieder getroffen. Ohne Miss-Outfit, quasi ganz normal gekleidet. Sie saß dort mit ihrem Manager und Sponsor Mustafa Rafiqul Islam ( duke@floratelbd.com ) und hat sich entspannt von den Strapazen.

Dienstag 4.November

Morgens das gleiche Spiel wie jeden Tag. Misses, Fotografen, Journalisten, Manager und Sponsoren. Man muss sich den Weg zum Frühstück regelrecht bahnen. 🙂

Wir entfliehen dem Ganzen und fahren mit dem Boot zur Station Sathorn und bummeln dort in den Geschäften.

Oben: Bilder aus dem Shopping Center bei Sathorn. Es sieht hier aus wie im Disneyland. Und alles ist in transparentes Plastik verpackt und verschweisst.

Und abends fahren wir wieder ins Restaurant Harmonique. Ein sehr kleines Restaurant mit einem sehr angenehmen Service und einem guten Essen. Das Lieblingsrestaurant von Edith.

Mittwoch 5. November

Von Bangkok nach Krabi

Nach einem frühen Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Bangkok hat zwei internationale Flughäfen. Aus München angekommen sind war am Bangkok-Suvarnabhumi und nach Krabi fliegen wir vom Bangkok-Don Mueang. Beides sind gewaltige Flughäfen. Auch daran sieht man, dass Bangkok ein kleines Stück größer als München ist.

Mit der Air Asia sind wir in knapp 1,5 Stunden in Krabi.

Unser Hotel in Krabi ist das Hotel Adam in Krabi Beach / Ao Nang. Ein sehr schickes Hotel in guter Lage, fast direkt an der Straße zum Strand hinunter. Diese eine Straße ist die Life Line von Krabi Beach. Hier findet sich die Mehrzahl der Restaurants und Geschäfte. Mit einem Drink im Sea Salt Roof Top und einem anschließenden Essen bei einem der vielen Inder gewöhnen wir uns ein. Und abends hüpfe ich noch kurz in unseren privaten Pool, der zu unserem Zimmer gehört.

Am nächsten Morgen erkunden wir Krabi Beach / Ao Nang und schlendern die Straße hinunter bis zum Strand. Ein kleiner Imbiss mittags und ein Abendessen im Sea Salt Roof Top runden den Tag ab. Wir merken beide den Unterschied zwischen der Großstadt Bangkok und dem Strandleben. Und wir stellen beide, wieder einmal, fest, dass wir Strand schön finden – für ein bis maximal drei Tage. Aber im Kern suchen wir die Abwechslung, die uns kein Strand der Welt bieten kann.

Oben: Fahrzeuge in Thailand. Links oben der Arbeitsplatz unseres Taxifahrers von Krabi nach Phuket.

Freitag 7. November

Nach dem Frühstück im Hotel bestellen wir uns ein Taxi und fahren nach Krabi Town. Suchen die Abwechslung. Aber Krabi Town ist wohl zu klein für uns und schläft noch. Deshalb fahren wir mit unserem Fahrer weiter und sehen uns den Tempel Wat Kaew Korawaram an. Ein sehr einfacher Tempel. Und danach geht es weiter zum Tiger Tempel, dem Wat Tham Sua.

Es ist heute gut heiß hier und relativ gut besucht. Der Tempel ist schön, sehr gepflegt und sehr fotogen.

Fotos oben: Der Tiger Tempel, Wat Tham Sua.

Samstag 8. November

Eines der vielen Tuk Toks bringt uns heute zum Tub Kaek Beach. Es ist eine interessante Fahrt. Am Strand gibt es ein nettes Restaurant. Unser Fahrer macht vor dem Restaurant ein Nickerchen und wir  nehmen dort ein leichtes Lunch, ehe es dann später zurück nach Ao Nang geht. Das Wetter ist heute etwas anstrengend. Sehr schwül mit zwischendurch teils kurzem warmem Nieseln. In der Karibik würden sie sagen ‚liquid sunshine‘.

Sonntag 9. November

Heute brauchen wir dringend etwas mehr Abenteuer oder zumindest Action. Zuviel Beach ist nicht gut für uns. Nach dem frühen Frühstück werden wir um 8:30 Uhr abgeholt von Phi Phi Tours zu einem „4 Islands“ Boat Trip. Also auch viele Beaches – aber immerhin mit einer Bootsfahrt dazwischen!

Unser Boot ist randvoll mit Touristen. Offensichtlich hatten viele die gleiche Idee. Aber die Sonne scheint, der Fahrtwind kühlt. Es ist schön, wieder auf dem Meer zu sein. 

Wir besuchen verschiedene Inseln. Keine Insel vermittelt leider irgendwie so das große Inselfeeling. Eher Stachus-Feeling München. Alle Inseln sind proppenvoll. Die Boote am Strand, die die Touristen herbringen, liegen dicht an dicht. Und genauso geht es den Touristen auf den Inseln.

Oben: Fotos von unserer ‚4 Islands Tour

Katathani Beach auf Phuket

Montag 10. November

Krabi Beach / Ao Nang lassen wir nun hinter uns. Mit dem Taxi geht es zu unserer nächsten Station zum Katatahani Phuket Beach Resort auf Phuket. Das bedeutet fast 4 Stunden Autofahrt. Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp am Wat Chalong.

Das Katathani Beach Resort ist extrem groß und weitläufig. Es nimmt fast den ganzen Strandbereich hier im Süden von Katathani ein. Und es sind wahnsinnig viele Gäste hier. Zum Glück haben wir eine Suite mit Blick aufs Meer, etwas am Rand gebucht. Es ist dennoch alles andere als romantisch hier. 

Dienstag 11. November

Zuhause in Deutschland ist heute Faschingsanfang. Wir erleben hier zum Faschingsanfang die Schlacht am Buffett zum Frühstück :-). Mit entsprechendem Publikum. Wir sind uns gerade sehr einig: Das ist unser letztes Mal Thailand. Jedenfalls in dieser Form. Wie schön war doch der Norden von Thailand in Chiang Mai.

Nach dem Frühstück nehmen wir uns einen Fahrer und steuern den Big Buddha an. Der Buddha selbst war leider gesperrt, aber der Blick von oben ist sehr schön.

Es gibt hier viele Affen. Fast wie in Gibraltar. Das sind schlaue, clevere Tiere. Wer nicht alles festhält, läuft Gefahr schnell etwas an die Affen zu verlieren. Das Personal hier hat eine schlaue Methode entwickelt um die Affen schonend zurückzuhalten. Mit sehr professionellen Wasserpistolen spritzen sie die Affen an, wenn sie zu aufdringlich werden. 

Auf dem Rückweg machen wir kurz Halt im Boathouse Hotel. Sehr schön, direkt am Strand, mit einem schönen Restaurant und erheblich kleiner als unser Hotel. Das wäre vielleicht eine bessere Wahl für uns gewesen. 

Den Nachmittag über haben wir etwas gedöst und – wir waren im Pool! Abends gehen wir in ein Lokal direkt am Resort, das mit dem Resort wohl in Verbindung steht, jedenfalls konnten wir dort aufs Zimmer im Hotel buchen lassen.

Und nach dem Essen sind wir wieder an unserer Hotel-Bar am Strand. Es ist jetzt endlich schön ruhig hier, ein leichter Wind weht, es ist angenehm. Fast vergessen wir, dass wir in einem Hotel mit tausend wilden Touristen sind.

Draußen im Meer liegen zwei Fischerboote in voller Beleuchtung. Sie bewegen sich nicht, liegen wohl vor Anker, was ja für Fischerboote eher ungewöhnlich ist.  Als ich den Barmanager danach frage, sagt er mir, die Fischerboote hätten lange Netze ausgeworfen und fahren damit nicht sondern warten geduldig auf die Fische, die ins Netz gehen und sammeln sie hinterher einfach ein. Damit sich die Fische in der Nacht in die Netze verirren, haben die Boote diese starken Lampen an in Blau und Grün. Das Licht zieht Plankton an – und das Plankton zieht die Fische und Squids an und lockt sie in die Netze. Die Lampen nennen sie hier tatsächlich squid lights.

Mittwoch 12. November

Die Sonne scheint. Es wird warm werden. Wir gewöhnen uns ganz langsam ans Trödeln. Am frühen Nachmittag fahren wir mit einem Taxi zum Restaurant Rock Salt. Etwa 10 Minuten vom Hotel entfernt. Das Rock Salt ist eine tolle Location mit gutem Essen und guten Drinks an einem anderen Strand, südlich des Kathatani Resorts.

Oben: Am Strand des Rock Salt Restaurants

Und danach – geht es ins Meer und in den Pool. Langsam wird das bedenklich.. 

Abends sehen wir uns den Kata Night Market an. Es ist enormer Betrieb hier. Und das Essen wird hier nicht so schnell ausgehen. Food Stände überall. Wir gönnen uns Kebab und Mango Sticky Rice. Der Mango Sticky Rice hat es uns einfach angetan.

Donnerstag 13. November

Wir waren heute wieder im Meer, zwei Mal… Und das uns… Das macht uns wirklich Sorgen :-). Abends fahren wir mit dem Taxi in die Kata Road und gehen zur radikalen Abwechslung mal italienisch essen. Die Reinholerin am Eingang ist tatsächlich Italienerin. Das ist uns gleich sympathisch. Italien ist überall!

Und danach gibt es dann den schon obligatorischen Drink am Meer in unserem Hotel.

Es regnet ein wenig und draußen im Meer ist ein leichtes Gewitter zu sehen. Und die Fischer liegen wieder draußen. Fast schon romantisch, diese Squid Lights.

Freitag 14. November

Heute ist unser letzter ganzer Tag in Phuket. Nach einem guten Frühstück geht es zum Abschluss nochmal ins Meer und in den Pool. Und abends gönnen wir uns ein Luxusabendessen im Fisherman‘s Wharf Restaurant. Und danach – einen Drink in unserer Bar!

Unser Abflug ist noch am gleichen Tag gegen Mitternacht. Wir fliegen mit Thai Airways von Phuket nach Bangkok und dann direkt zurück nach München. 

Was ist das Fazit für uns? 

Nun, vermutlich war das unsere letzte Thailandreise. Nicht, weil Thailand nicht schön wäre. Thailand ist schön. Und Bangkok ist fast immer eine Reise wert. Nein, es ist eher, weil Thailand abgesehen von Bangkok und dem Norden, den wir auf unserer vorherigen Reise sehr interessant fanden, einfach eher etwas für Badeurlauber ist. Und für Menschen, die diese Art von Urlaub mehr schätzen als wir.

Uns wird es bei unseren Fernreisen eher wieder nach Afrika oder in andere Regionen ziehen. 

Trotzdem – es war ein schöner Urlaub!

Oben: Weitere Bilder von unserer Boots-Tour „4 Islands“ von Krabi aus.

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