Wieder Namibia – die Reise 2026 in den wilden Nordwesten und weiter an den Chobe River

Liebe Freunde, liebe Leser,

am 4. Oktober geht es wieder los, wir starten wieder einmal nach Afrika. Es ist unsere fünfte Reise ins südliche Afrika und die dritte, die auch durch Namibia führt. 2017 waren wir im Norden Namibias und sind über den Caprivi Streifen bis nach Simbabwe gekommen, 2023 waren wir im Süden zwischen den beiden Wüsten Kalahari und Namib (extrem beeindruckend), 2024 in Südafrika, im Krüger Park und über Botswana am Limpopo. Und ganz am Anfang unserer Afrikareisen gab es auch noch eine Tour durch Südafrika, über die Garden Route nach Cape Town. Dort begann alles für uns. Und nach jeder Reise ist ein Stück übrig geblieben, das wir immer noch sehen wollten, auf das wir noch neugierig waren.

Dieses Mal ist dieses Stück der Nordwesten Namibias, südlich der angolanischen Grenze. Wir starten in Windhoek und fahren über die Erongo-Berge nach Palmwag, wo viele Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörner leben. Danach geht es weiter nach Norden, nach Opuwo und an den Grenzfluss Kunene, der bei Epupa Angola von Namibia trennt. Das sogenannte Kaokoveld gilt als eine der abgelegensten Ecken Namibias, und die Straßen dort haben den Ruf, Autos und Fahrern einiges abzuverlangen. Wir hoffen das Beste und hoffen, dass unsere Reifen tapfer durchhalten.

Danach kommt der Etosha Park, aber diesmal von Westen her. 2017 sind wir am Anderson Gate im Süden in den Park gefahren, jetzt nehmen wir das Galton Gate ganz im Westen, in dem Teil des Parks, der erst seit einigen Jahren für Selbstfahrer offen ist. Nach Etosha geht es dann weiter nach Rundu an den berühmten Fluss Okavango, wo wir zwei Lodges wiedersehen, die wir von 2017 bereits kennen, und dann durch den Caprivi Streifen nach Nkasa Lupala, mitten in ein Feuchtgebiet. Zum Schluss überqueren wir die Grenze nach Botswana und verbringen zwei Tage am Chobe River. Und weil unser Rückflug in Victoria Falls startet, bekommen wir so auch noch einen kurzen Abstecher nach Simbabwe, nach Victoria Falls, geschenkt. Die Fälle selbst kennen wir ja bereits von 2017.

Ein paar Zahlen vorweg, weil sie die Reise einordnen. Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur gut drei Millionen Einwohner, das sind knapp vier Menschen pro Quadratkilometer. Seit 1990 ist es unabhängig, davor war es eine zeitlang deutsche Kolonie und danach von Südafrika verwaltet. Seit März 2025 regiert mit Netumbo Nandi-Ndaitwah die erste Frau als Präsidentin des Landes. Botswana feiert in diesen Tagen 60 Jahre Unabhängigkeit, und in Simbabwe, das wir 2017 nur wenige Wochen vor dem Sturz von Robert Mugabe besucht haben, ist seither so einiges passiert. Wir kommen unterwegs darauf zurück, wo es passt. 

Rund 2.900 Kilometer Strecke sind es im Auto, diesmal in einem Toyota Fortuner mit Allrad, einem engen Verwandten des Toyota Hilux, der uns 2024 ohne eine einzige Panne sehr zuverlässig durch Südafrika, den gesamten Krüger Park und Botswana  getragen hat. Ein guter Teil davon ist auch diesmal wieder Schotter. Wir wissen schon, was auf uns zukommt. Wir fahren links, wir fahren nicht in der Dämmerung und wir schauen öfter auf die Reifen als aufs Handy. Und beten, dass alles am Auto hält.Wir schreiben unterwegs, so oft das Netz und das WLAN es zulassen. Nicht jedes Lodge hat beides, deshalb kann es sein, dass ein Beitrag auch mal etwas später kommt. Hier ist unsere Route:

Oben: Unsere Route – links unten Windhoek, oben die Grenze zu Angola und rechts oben Kasane am Übergang nach Simbabwe.

Und nun viel Spaß beim Lesen und drückt uns die Daumen!

Eure

Edith und Hermann

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